Fragen rund um die persönliche Vorsorge rechtzeitig angehen

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Wie verfasst jemand, der oder die nicht selbst schreiben kann, einen Vorsorgeauftrag, obwohl dieser handschriftlich erstellt werden muss? Dieser und vielen anderen Fragen widmete sich die Tagung der Arbeitsgruppe CerAdult vom letzten Samstag, 19. November 2016 in Zürich.

Über 40 Teilnehmende setzten sich engagiert mit den Themen rund um die persönliche Vorsorge auseinander. Am Morgen führte Martin Boltshauser, Rechtsanwalt und Mitglied der Geschäftsleitung von procap, in die juristischen Aspekte rund um den Vorsorgeauftrag, die Beistandschaft, die Patientenverfügung und das Testament ein. Anhand vieler persönlicher Beispiele und viel Humor gelang es ihm, die anspruchsvolle Thematik anschaulich zu vermitteln. Die zahlreichen Fragen zeigten das grosse Interesse der Teilnehmenden.

Am Nachmittag gab es zu jedem der vier Haupthemen einen Markstand, an dem Interessierte ihre Anliegen rund um die persönliche Vorsorge direkt mit Martin Boltshauser und den Fachpersonen Beat Franz (Notar), Patrizia Kalbermatten-Casarotti (Institut Dialog Ethik) und Katherina Gey (Berufsbeiständin) besprechen konnten. Auf diese Weise erhielten die Teilnehmenden konkrete Informationen zu ihrer Situation. Ihnen ist es nun z.B. klar, dass sie ihren Vorsorgeauftrag bei einem Notar erstellen und beglaubigen lassen können, wenn es ihnen nicht möglich ist, das Dokument handschriftlich zu verfassen. Die gelungene Tagung hat gezeigt, dass es sich lohnt, sich den Fragen rund um die Vorsorge rechtzeitig zu widmen. Es ist wichtig, früh zu entscheiden, wer einen vertritt, wenn man selbst nicht dazu in der Lage ist, bzw. sich angestammte Verhältnisse verändern oder das Leben zu Ende geht.

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