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Der Erfahrung einen Wert verleihen

Mütter von Kindern mit Behinderung sind oft jahrelang ausschliesslich oder mehrheitlich zu Hause tätig, um die Betreuung ihres Kindes zu gewährleisten. Sie erbringen komplexe, hochspezifische Einsätze. Ihre Kinder haben zum Teil andere Bedürfnisse als gleichaltrige, nicht behinderte Kinder und entsprechend stellen sich andere Anforderungen an die Mütter. Somit können sich Mütter oft auch nicht am gängigen Angebot für nicht behinderte Kinder orientieren. Sie müssen zusammen mit Fachkräften, im Rahmen der bestehenden Strukturen und Möglichkeiten des Kindes einen Betreuungsansatz entwickeln, verfolgen und fortwährend den Gegebenheiten anpassen.

Mütter, die ihre Kinder mit Behinderung zu Hause betreuen,

  • leisten ein enormes Mass an Arbeit,
  • befassen sich mit komplexen Zusammenhängen,
  • erbringen diese Aufgaben ohne Gegenleistung (Lohn, somit auch ohne AHV-, Pensionskassenbeiträgen) und Absicherung (Taggeldversicherung) etc.

Aus unterschiedlichen Gründen ist neben dieser Herausforderung im privaten Umfeld, eine ausserhäusliche Erwerbstätigkeit nicht oder nur begrenzt möglich. Der spätere Einstieg ins Berufsleben kann sich daher schwierig gestalten, je nach Wirtschaftslage sogar als unmöglich erweisen. Ein Kind mit Behinderung darf nicht der Grund dafür sein, weshalb eine Mutter über sehr viele Jahre aus dem Erwerbsleben ausscheidet und nach diesem Lebensabschnitt ein Wiedereinstieg in die Arbeitswelt kaum machbar ist.

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