Anmeldung

Senden Sie uns das unterschriebene Anmeldeformular zu. Bitte halten Sie die Termine für den Anmeldeschluss ein (31. Januar oder 24. Februar 2019). Stammgäste können in der Anmeldung nur die Änderungen im Vergleich zum Vorjahr und die mit "*" gekennzeichneten Angaben ausfüllen. Wir empfehlen Ihnen eine Ersatzvariante anzugeben für den Fall, dass das von Ihnen gewünschte Ferienangebot ausgebucht sein sollte. Bei Personen, die eine gesetzliche Vertretung haben, muss die Anmeldung von dieser unterschrieben werden. Dies gilt auch für Stammgäste.

 

Ausnahme: Antrag für Individualreisen

Für die finanzielle Unterstützung einer Individualreise müssen Sie einen Antrag mit vorgegebenem Formular bis spätestens 31. März 2019 stellen. Bei Personen, die eine gesetzliche Vertretung haben, muss der Antrag von dieser unterschrieben und genehmigt werden. Die Anzahl Finanzierungen ist beschränkt, die Anträge werden nach Eingangsdatum prioritär behandelt, es gilt das gleiche Auswahlverfahren wie bei Gruppenreisen. Eine Zu- oder Absage erhalten Sie bis Mitte April.

 

Auswahlverfahren

Voraussetzungen für die Teilnahme sind das Mindestalter von 18 Jahren und die Mitgliedschaft in einer der regionalen Vereinigungen Cerebral (nicht bei der Stiftung Cerebral). Bevorzugt werden Menschen mit cerebraler Bewegungsbehinderung und Personen, welche noch nie, nicht oft oder letztes Jahr nicht mit uns in den Ferien waren. Einen Einfluss auf die Auswahl haben zudem die Gruppenkonstellation, das Finden von geeigneten Assistenzpersonen (organisieren Sie wenn möglich selbst eine Assistenzperson), der Pflegeaufwand und Wünsche der Gäste (wählen Sie das passende Angebot). Es gibt bestimmte Medikamente, spezielle Medikamenteneinnahmen, medizinische Schwierigkeiten, Erkrankungen, Verhaltensweisen oder Suchtverhalten, für die wir in unseren Gruppenferien keine Verantwortung übernehmen können. In solchen Fällen und bei nicht wahrheitsgetreuen Angaben Ihrerseits behalten wir uns das Recht vor, die Teilnahme zu verweigern. Personen mit schwerer Mehrfachbehinderung, deren Kommunikation ebenfalls beeinträchtigt ist, können für die Ferien nur berücksichtigt werden, wenn die Assistenz durch eine mit Ihnen vertraute Person gewährleistet ist.

 

Einzureichende Dokumente vor der definitiven Zusage der Gruppenferien

Nach dem Anmeldeschluss erhalten Sie von uns eine provisorische Zu- oder Absage. Mit unserer provisorischen Zusage erhalten Sie weitere Formulare und ein leeres Arztzeugnis. Dieses müssen Sie zwingend jedes Jahr neu vom Hausarzt ausfüllen lassen. Für Kleingruppenferien erhalten Sie die Rechnung von CHF 100.-- und die Einladung zu einem Vortreffen. Wenn wir das Arztzeugnis, die erforderlichen Formulare, die Kopie der Identitätskarte / des Passes sowie der Krankenkassenkarte zurückerhalten haben, schicken wir Ihnen unsere definitive Teilnahmebestätigung mit Rechnung. Sollten Sie nach Erhalt der provisorischen oder definitiven Bestätigung nicht mehr an einer Teilnahme interessiert sein, bitten wir Sie um umgehenden Bescheid. Allfällige mit der Absage verbundene Kosten müssen von der zurücktretenden Person übernommen werden.

 

Auskunftserteilung und Datenschutz

Die Vereinigung Cerebral Schweiz behält sich das Recht vor, bei den Feriengästen oder/und den von Ihnen angegebenen Personen weitere Auskünfte einzuholen, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Sie verpflichtet sind, uns wahrheitsgetreue und vollständige Angaben über Ihren Gesundheitszustand und die benötigte Assistenz zu geben. Sie sind verpflichtet, Änderungen des Gesundheitszustandes nach der Anmeldung uns umgehend zu melden. Diese Informationen werden vertraulich behandelt und nur dem Organisationsteam der Vereinigung Cerebral Schweiz, der zuständigen Reise- und Pflegeleitung sowie Ihrer Assistenzperson weitergegeben.

 

Notfalldokumentation

Alle Feriengäste der Gruppenferien bereiten vor der Reise ein Notfalldossier vor, das eine Patientenverfügung, Auskünfte über die Patientengeschichte, Veränderungen zu den Angaben in der Anmeldung und sonstige wichtige Informationen enthält, die der Pflegeleitung oder Reiseleitung bei einem Notfall zur Verfügung stehen müssen. Das Dossier wird in die Ferien mitgegeben.

 

Notfall-Pikett

Während der gesamten Reisedauer muss in der Schweiz eine Ansprechperson für Rückfragen oder bei Notfällen erreichbar sein. Eine schwere Erkrankung, ein Unfall oder schwerste psychische Schwierigkeiten könnten zu einem vorzeitigen Abbruch der Ferien führen. Es muss deshalb garantiert sein, dass zuhause eine Betreuung gewährleistet werden kann. Weiter gilt es zu berücksichtigen, dass wir die Betreuung bei einem allfälligen Krankenhausaufenthalt im Ausland, der über die Reisedauer hinausgeht, nicht gewährleisten können.

 

Reiseleitung, Pflegeleitung und das freiwillige Assistenzteam

Die Geschäftsstelle der Vereinigung Cerebral Schweiz ist für die Organisation und Durchführung der Gruppenferien verantwortlich. Unsere erfahrenen Reise- und Pflegeleitungen sorgen für das gute Gelingen vor Ort. Wir organisieren pro Gast eine Assistenzperson. Wenn Sie selbst jemanden kennen, dann ist es von Vorteil, dass sich diese Person zusammen mit Ihnen anmeldet. Die Assistenz beginnt und endet am Flughafen oder bei Busreisen am vereinbarten Treffpunkt. Nur in Ausnahmefällen verfügen die Assistenzpersonen über pflegerische oder medizinische Kenntnisse. Erfahrung im Umgang mit Menschen mit einer Behinderung ist auch nicht immer vorhanden. Ein Besuch der Assistenzperson vor den Ferien bei ihrem Feriengast ist nicht die Regel, kann bei Bedarf aber individuell vereinbart werden. Assistenzpersonen sind verpflichtet, den Kontakt mit dem Gast schon vor den Ferien aufzunehmen. Wir bitten Sie, der Assistenzperson und den Leitungspersonen alle nötigen Informationen zur Verfügung zu stellen. Sie sind an die Schweigepflicht gebunden.

Bei Individualreisen übernimmt die Vereinigung Cerebral Schweiz keine Verantwortung für die Assistenzperson.

 

Versicherungen

Versicherungen sind Sache der Teilnehmenden! Bitte überprüfen Sie Ihre Kranken- und Unfallversicherung im Ausland, die Reisegepäck- und Diebstahlversicherung, die Haftpflichtversicherung sowie die Annullations- und Rückreiseversicherung. Bei den Reisen nach Mallorca und Teneriffa ist eine Annullations- und Rückreiseversicherung im Preis inbegriffen.

 

Hin- und Rückreise (zum Flughafen oder Sammelort Bus)

Die Teilnehmenden bzw. ihre Angehörigen / Institutionen müssen die Hin- und Rückreise zum Treffpunkt selbst organisieren. Die Assistenz und Begleitung durch die Vereinigung Cerebral Schweiz beginnt erst ab dem vereinbarten Treffpunkt. Leider können Fluggesellschaften die Flugzeiten auch kurzfristig ändern. Ankunftszeiten bei Busreisen können nicht exakt bestimmt oder eingehalten werden. Im Falle eines verfrühten Abflugs oder verspäteter Ankunft bitten wir bereits jetzt um Verständnis.

 

Für Rollstuhlfahrende bei Flugreisen

Bei den Flugreisen nach Mallorca und Teneriffa nimmt SWISS nur handbetriebene, faltbare Rollstühle und keine Elektrorollstühle mit. Die Anzahl der Teilnehmenden, welche vom Careport Team auf den Flugsitz transferiert werden müssen, beschränkt sich auf 10 Personen pro Gruppe. Die Fluggäste müssen mit Hilfe der Assistenzperson stabil im Flugzeugsitz positioniert werden können.

 

Bezahlung

Die Rechnung wird bei Badeferien mit unserer schriftlichen, definitiven Teilnahmebestätigung und bei Kleingruppenferien bei provisorischer Zusage verschickt und ist fristgerecht zu begleichen. Bei nicht erfolgter Bezahlung behalten wir uns das Recht vor, dies als Rücktritt, resp. Annullation zu behandeln. Die hierbei entstehenden Unkosten muss der/die Teilnehmende übernehmen.

 

Reiseunterlagen

Das Reiseprogramm (Abflugzeit, Teilnehmerliste usw.) erhalten Sie sobald als möglich, spätestens jedoch 10 Tage vor Reisebeginn. Als Schweizer/-in benötigen Sie eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Pass. Ausländer/-innen mit Wohnsitz in der Schweiz müssen sich selbst nach den erforderlichen Formalitäten erkundigen und die notwendigen Dokumente besorgen (Visum frühzeitig besorgen, falls nötig).

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