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Hindernisfreie Zugänge

Das Behinderten-Gleichstellungsgesetz (BehiG), seit 2004 in Kraft, schreibt die Berücksichtigung der Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung bei öffentlichen Neu- und Umbauten vor.

Mit der Uno-Behindertenrechtskonvention, die seit Mai 2014 in Kraft ist, wird auch der barrierefreie Zugang zu Gebäuden/Räumen/Einrichtungen, zu Transportmitteln, Information und Kommunikation in der Schweiz in den nächsten Jahren umgesetzt.

Weitere nützliche Links:

MIS - Reisefachstelle für Menschen mit Behinderung, für Behindertenorganisationen und die Tourismusbranche in der Schwei.

MIS-Plus: Informationsdatenbank von MIS zum Zugang öffentlicher Infrastrukturen. 

EBGB Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Barrierefrei ins Schwimmbad (Zusammenstellung Procap)

Stadtpläne

Ratgeber von Eric Bertels über das hindernisfreie Bauen in der Schweiz für Architekten und Bauherrschaften sowie für Baubewilligungsbehörden

paramap.ch (Rollstuhlgängige Hotels, Eurokey WC's, Parkplätze und Bankomate in der Schweiz)

Die App Ginto -your accessible places (Die Zugänglichkeitsplattform zum Mitmachen)

Die Ginto-App weiss, ob das Liebligsrestaurant barrierefrei zugänglich ist…

An der CerAdult-Konferenz haben wir die App ginto im Detail vorgestellt.
Ginto ist eine App, die detaillierte Informationen bietet zur Zugänglichkeit beispielsweise von Restaurants, Hotels, kulturellen Stätten, Geschäften sowie medizinischen und anderen Dienstleistungen. Jede Person, die die App auf ihr Smartphone oder ihr Tablet heruntergeladen hat, kann diese Informationen abrufen, aber auch gleich selbst erfassen oder korrigieren. Damit erleichtert die App Menschen mit Mobilitätsbehinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Da sie kinderleicht zu bedienen ist, nutzt die App "das Wissen der Masse", also von allen Personen, die die App mit Informationen bedienen. Ginto ist ein Projekt des Vereins Accessibility Guide unter dem Präsidium des Initianten Julian Heeb, der selbst mit einer neuromuskulären Erkrankung lebt. Er hat die App an der Tagung vorgestellt

Das Video der Konferenz ist auf YouTube verfügbar.