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Physiotherapie

Die Physiotherapeutin hilft einem Kind bei seinen Knieübungen.
Foto: DanRace/Fotolia.com

Physiotherapie richtet sich nicht nur an verunfallte Personen oder Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen, sondern auch an Menschen mit Behinderungen.

Physiotherapie ist auf die Behebung von körperlichen Funktionsstörungen und Schmerzen ausgerichtet und strebt eine verbesserte Lebensqualität an.

 

 

Durch die Physiotherapie werden spastische Bewegungsmuster zwar nicht vollständig verändert, aber günstig beeinflusst. So kann zum Beispiel die Entwicklung der Bewegungsabläufe, wenn sie an den vorhandenen Fähigkeiten des Kleinkindes mit einer Cerebralparese ansetzt, entscheidend gefördert werden. Krankengymnastik kann einer Verkürzung der Muskeln und Sehnen vorbeugen und die Beweglichkeit verbessern. Sie trainiert Körperkontrolle, Stehen und Gehen von wenigen Schritten bis zur Verbesserung eines abnormen Gangbildes.

 

Nach Möglichkeit sollte der Physiotherapeut/die Physiotherapeutin über eine Zusatzausbildung im «Bobath»-Konzept verfügen (Umgang mit Muskelspannungen und Reflexen) oder andere spezifische Weiterbildungen im Bereich "Physiotherapie bei Hirnverletzten oder Hirnschädigungen".

Weitere nützliche Links

Mitglieder des Verein Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Kurse in Entwicklungsneurologischer Therapie nach Bobath (SAKENT)

Berufsverband Physio Swiss

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