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Halliwick-Schwimmen

Ein Mitglied liegt mit dem Rücken im Wasser des Hallenbads und wird von der Therapeutin gehalten.
Halliwick-Schwimmen (Foto: Vereinigung Cerebral Zentralschweiz)

 

Die Halliwick-Methode beruht auf der Auftriebskraft des Wassers. Darin  können sich Menschen mit Behinderung entgegen der Schwerkraft bewegen. Das Schwimmen soll - wenn möglich - ohne Hilfsmittel, wie Schwimmreifen oder Schwimmflügel, erlernt werden. Somit muss jeder selbst sein Gleichgewichtsgefühl im Wasser ausloten. Eine Therapie, die auch das Selbstbewusstsein stärkt.

 

Das Halliwick-Konzept, das 1949 von James McMillan als Schwimm-Methode für Menschen mit Behinderung entwickelt wurde, wird mittlerweile weltweit praktiziert und ist in einigen Ländern bereits die offizielle Methode des Schwimmunterrichtes des nationalen (Behinderten-) Sportverbandes.

Nützliche Links

  • Halliwick Schweiz (nationaler Verband)
  • Video (englisch): Johan Lambeck, Mitbegründer der International Halliwick Association erklärt in Englisch die Halliwick-Methode
  • Stiftung Cerebral: Die Stiftung fördert und unterstützt verschiedene Therapie-Massnahmen und leistet finanzielle Beiträge in Ergänzung zu den Versicherern.