CP und Ernährung: ein vielschichtiges Thema

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Lisbeth Jenni, Logopädin bei der Stiftung Rodtegg in Luzern, Rolf Jeggli, Ernährungsberater der Laboratorium Dr. G. Bichsel AG in Interlaken und Dr. Johannes Spalinger, Co-Chefarzt Gastroenterologie am Kinderspital Luzern berichteten von ihren Erfahrungen.

Essen und die Nahrungsaufnahme bringen für viele Menschen mit CP (Kinder und Erwachsene) Herausforderungen unterschiedlichster Art mit sich. Behinderungsbedingte Einschränkungen können z.B. die Nahrungsaufnahme und -verarbeitung einschränken. Zudem braucht die oftmals nötige Hilfestellung viel Zeit und kann dazu führen, dass das Essen anstatt als Genuss zunehmend als Belastung für alle Beteiligten empfunden wird. Es ist sehr wichtig, dem Thema die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, denn gerade bei Kindern mit CP ist Mangelernährung eine häufige Begleiterscheinung. Der Ernährungs-Rückstand kann weitere medizinische Probleme verursachen. (z.B. reduzierte Immunabwehr, verzögerte Wundheilung, reduzierte Knochendichte). Je nach Schweregrad kann es sogar angezeigt sein, diesen Risiken mittels Sonden-Nahrung entgegen zu treten.

Die angeregte Diskussion der anwesenden Fachpersonen, Eltern, Selbstbetroffenen und Interessierten mit den Referierenden hat gezeigt, dass ein erfreulich grosses Interesse nach fundiertem Austausch zu konkreten Lebensfragen rund um die Cerebralparese besteht.

Referat Dr. Johannes Spalinger

Referat Frau Lisbeth Jenni

Referat Herr Rolf Jeggli

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