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Was ist eine cerebrale Bewegungsbehinderung genau?

Ein Mitglied sitzt im Rollstuhl und strahlt Lebensfreude aus.

Cerebrale Bewegungsbehinderungen werden fachsprachlich als "Cerebralparese", kurz CP, bezeichnet. In Deutschland gilt die Bezeichnung "Infantile Cerebralparese ICP". Gemäss neuer deutscher Rechtschreibung ist auch Zerebralparese als Schreibweise gültig.

Cerebral heisst aus dem lateinischen sowie aus der medizinischen Fachsprache übersetzt „das Gehirn betreffend“. Und "Parese" bedeutet aus dem griechischen übersetzt "Lähmung".

Cerebrale Bewegungsbehinderungen sind Störungen im Bewegungsablauf, die auf eine Hirnschädigung zurückzuführen sind. Diese können vor, während oder kurz nach der Geburt auftreten.

Die Risikofaktoren sind:

  • Frühgeburt,
  • Mehrlinge,
  • Infektionen während der Schwangerschaft,
  • Durchblutungsstörungen der Plazenta,
  • Sauerstoffmangel,
  • Hirn- und Hirnhautentzündungen.

Cerebrale Bewegungsbehinderungen sind nicht mit vorgeburtlichen Untersuchungen erkennbar. Allerdings gibt es eine grosse Anzahl von vererbten genetischen oder Stoffwechselstörungen, die sehr ählich wie eine Cerebralparese erscheinen und verlaufen.

Mehr Infos finden Sie in den Unterseiten in diesem Kapitel und in unseren Broschüren.

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